Ein fast perfekter Seitensprung

Szenenfoto Seitensprung, © Star Film/H. Waldner

1995
Produktion: Star-Film mit ORF, in Zusammenarbeit mit Epo-Film
Mit Unterstützung von WFF (Wiener Filmfinanzierungsfonds), Land Salzburg, sowie Creditanstalt, Vienna Hilton, Austrian Airlines

Regie: Reinhard Schwabenitzky
Drehbuch: Reinhard Schwabenitzky
Kamera: Walter Kindler
Ton: Walter Fiklocki
Schnitt: Ingrid Koller
Ausstattung: Fritz Hollergschwandter
Kostüme: Erika Navas
Musik: Arthur Lauber, Friedemann Katt

Darsteller: Elfi Eschke (Henny), Andreas Vitásek (Sigi), Claudia Kment (Renate), Nicola Etzelstorfer (Julia), Hans Clarin, Monika John, Sebastian Koch, Heinz Petters, Kitty Speiser, Ernst Konarek, Hilde Sochor, Lotte Ledl, Peter Fröhlich, Ingrid van Bergen, Sepp Wäsche, Karl Friedrich, Gert Burkard, Franz Buchrieser, Fritz Goblirsch, Alfons Haider, Marika Adam, Sascha Resch, Ilse Hanel, Daniel Keberle, Silke Graf, Erika Deutinger, Alexandra Haring, Ulf-Dieter Kusdas, Gerhard Swoboda u.a.

Verleih in Österreich: Star-Film
Weltvertrieb: Star-Film
35mm, Farbe, 105 Minuten



Norddeutsches Temperament und Wiener Schmäh gehen in der neuen Komödie von Reinhard Schwabenitzky ein herrliches Bündnis ein. Situationskomik, hervorragende Dialoge und eine pikante Portion Erotik gehören zum Erfolgsrezept des Salzburger Star-Regisseurs, der die meisten Drehbücher für seine Filme selbst schreibt. Sein neuer Film ist eine "unmoralische" Komödie geworden, wie Reinhard Schwabenitzky selbst zugibt:

"Natürlich ist ein Seitensprung normalerweise nicht lustig für die Betroffenen. Aber das ist es ja gerade, was mich am Filmemachen reizt: Daß man im Kino seiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Alles ist erlaubt und die verbotenen Früchte reizen uns doch am meisten! In meinem Film geraten ein Mann und eine Frau plötzlich in ein Liebesabenteuer, von dem sie selbst völlig überrascht werden."

"Jeder von uns ist auf irgendeine Art mit diesem Thema konfrontiert, zumindest mit der Angst, daß dieser alltägliche Horror auch einmal auf ihn zukommen könnte. Ich denke daher, daß mein Film, noch dazu eine Komödie, die Emotionen des Publikums ziemlich in Schwingung versetzen wird."

Inhalt:

Im Mittelpunkt steht die Norddeutsche Henriette Schönberg (Elfi Eschke), die eigentlich nur zufällig nach Wien gerät und sich in Siegfried Hirnschroth (Andreas Vitásek) verliebt. Freilich ohne zu ahnen, daß er verheiratet ist und sogar eine kleine Tochter hat...

Dabei beginnt alles ganz harmlos. Sigi alias Andreas Vitásek lebt in Wien als Auslagendekorateur und könnte ganz zufrieden sein. Doch privat ist die Lage gespannt. Ehefrau Renate (Claudia Kment) ist grundlos eifersüchtig und Töchterchen Julia leidet unter der streitbaren Stimmung. Da platzt mitten in dieses defekte Familienidyll die Norddeutsche Henny.

Und schon verbinden sich deutscher Humor und Wiener Schmäh zu einer köstlichen Allianz. Vitásek in unschuldig-trotziger Pose (Seitensprung? Ich doch nicht!) reizt selbst in ernsten Situationen zum Lachen. Und Elfi Eschke setzt sich mühelos als resolute Hochstaplerin durch: "Paßt irgendwas nicht?" herrscht sie den Portier im Vienna Hilton an. Und bekommt prompt die Nobelsuite. Ihr Pech, daß sie sich diesen Luxus gar nicht leisten kann. Aber wie meint der clevere Hoteldedektiv: "Angeln Sie sich doch einen Finanzier. Kurz vor dem Orgasmus sind die österreichischen Männer beinahe zu allem bereit...!"

Pressetext, September 1995


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Szenenfoto Seitensprung: © Star Film/H. Waldner